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Kronika: časopis za slovensko krajevno zgodovino

The Centre for Repatriation in Radovljica


Author(s):Metka Gombač
Co-author(s):Stane Granda (odg. ur.), Janez Cvirn (gl. ur.), Katarina Kobilica (prev.), Niko Hudelja (prev.), Anton Šepetavc (lekt.)
Leto:1994
Publisher(s):Zveza zgodovinskih društev Slovenije
Language(s):slovenščina
Type(s) of material:text
Files (1)
Name:kronika_42_1994_3.pdf
Size:12.02MB
Format:application/pdf
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Description
The article presents the running ofthe Centre for Repatriation in Radovljica, which was only one of the many assembly centres in Slovenia, where all those who had been interned, moved by force from their homes, mobilised by the occupying forces, or doing forced labour during World War Two, were returned to. The article is based on data from the file entitled Headquarters for the Repatriation of Prisoners of War and Internees of Slovenia.
Metadata (11)
  • identifierhttps://hdl.handle.net/11686/42602
    • title
      • Baza za repatriacijo Radovljica
      • The Centre for Repatriation in Radovljica
      • Das Repatriierungszentrum in Radovljica
    • creator
      • Metka Gombač
    • contributor
      • Stane Granda (odg. ur.)
      • Janez Cvirn (gl. ur.)
      • Katarina Kobilica (prev.)
      • Niko Hudelja (prev.)
      • Anton Šepetavc (lekt.)
    • subject
      • repatriacija
      • repatriiranci
      • Baza za repatriacijo Radovljica
      • Radovljica
      • Štab za repatriacijo vojnih ujetnikov in internirancev Slovenije
      • vojni ujetniki
      • interniranci
    • description
      • Zu den akuten Fragen am Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte auch das Problem der Heimkehr der Bevölkerung aus Kriegsgefangenschaft, Konzentrationslagern, Arbeitslagern, die Rückkehr der zur deutschen Wehrmacht Eingezogenen u.a. In Europa befanden sich von April bis Jahresende 1945 Hunderttausende auf dem Weg zu ihren Heimatorten. Um eine organisierte Heimkehr gewährleisten zu können, wurde die allgemeine Repatriierung von der Weltorganisation UNRRA vorgenommen, mit der auch die jugoslawischen Behörden in Verbindung traten. Letztere gründeten am 10. April 1945 eine Staatskommission für Kriegsgefangene, konfinierte Zwangsarbeiter, zur Deportation Verurteilte und andere (Državna komisija vojnih ujetnikov, prisilno odpeljanih delavcev, obsojencev in drugih). In Slowenien wurde ein Stab zur Repatriierung von Kriegsgefangenen und Internierten gegründet (Štab za repatriacijo vojnih ujetnikov in internirancev), von dem die Repatriierung in Slowenien organisiert und geleitet wurde. Es entstanden auch Militärgebietskommissionen zur Repatriierung von Kriegsgefangenen und Internierten, Bezirkskommissionen und Aufnahmezentren. Es wurden auch mehrere Weisungen erteilt, mit deren Hilfe der Repatriierungsdienst organisiert wurde. Im Rahmen der Militärgebietskommission zur Repatriierung für Gorenjsko (Komisija vojnega področja za repatriacijo za Gorenjsko - seit Juli 1945 Odsek štaba za repatriacijo/Stabsabteilung zur Repatriierung) waren folgende Aufnahmezentren tätig: Jesenice, Gozd Martuljk, Kranjska Gora, Bled, Škofja Loka, Kamnik, Domžale, Kranj und Radovljica. Im Juni 1945 existierten in Slowenien 36 Aufnahmezentren. Thre Zahl nahm bis Jahresende 1945 stark ab, war doch die größte Heimkehrwelle damals beendet. Das Aufnahmezentrum Radovljica war neben Kranj das Zentrum, durch welches die größte Zahl der Repatriierten heimkehrte. Die Arbeit wurde dort Anfang Juni aufgenommen und dauerte an bis zum 8. November 1945. Dabei arbeiteten Militär- und Zivilbehörden zusammen. Die Organisation des Aufnahmezentrums war militärisch und dementsprechend auch die Disziplin, mit einer genau festgelegten Tagesordnung. Im Aufhahmezentrum Radovljica waren 20 bis 30 Leute beschäftigt. Das Aufhahmezentrum hatte einen Kommandanten, einen Politkommissar, hatte Referenten für Intendanz, Sanität, Verkehr, Gewerkschaft, Sozialfürsorge, Personal, Propaganda, Administratoren, Kuriere, Köchinnen sowie Leute, die in der Ambulanz aushalfen und findie Reinigung u.a.m. sorgten. Den Berichten verschiedener Referenten kann man entnehmen, wie das Leben im Aufhahmezentrum organisiert war. Bei der Ankunft eines Transports, vor der Quartiereinweisung, wurden die Repatriierten in Gruppen aufgeteilt, sie gingen zum Waschen und zur Kleiderdesinfektion. Darauffolgte eine ärztliche Untersuchung sowie die genaue Erfassung der Personaldaten. Beim Abgang erhielt jeder ein besonderes Dokument (Objava), mit dem er sich außerhalb des Aufhahmezentrums frei bewegen konnte, es wurde aber auch jedem eine kostenfreie Heimfahrt ermöglicht. Dem Bericht des Repatriierungsstabs (Štab za repatriacijo) zufolge waren von Mai bis Jahresende 1945 in Slowenien ein paar hunderttausend Menschen unterwegs zu ihren Heimatorten in Slowenien, aber auch zu jenen in anderen jugoslawischen Republiken und in anderen Staaten. In diesem schweren Zeitabschnitt nach dem kaum beendeten vierjährigen Krieg, wo die Not überall zu spüren war, kann man aufgrund der Analyse der Tätigkeit des Repatriierungsdienstes feststellen, daß Organisation und Durchführung der Repatriierung eine große Leistung darstellte.
    • publisher
      • Zveza zgodovinskih društev Slovenije
    • date
      • 1994
      • 01. 01. 1994
    • type
      • besedilo
    • language
      • Slovenščina
    • isPartOf