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Zgodovina za vse

J'Accuse

or How to Redress the Injustices Committed After World War II

Author(s):Darja Mihelič
Co-author(s):Andrej Studen (ur.)
Leto:1997
Publisher(s):Zgodovinsko društvo, Celje
Language(s):slovenščina
Type(s) of material:text
Rights:
CC license

This work by Darja Mihelič is licensed under Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 4.0 International

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Name:1997_1_Zgodovina-za-vse.pdf
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Format:application/pdf
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Description

The article describes and documents the life story of one of the numerous people in Slovenia after World War II who refused to keep secret or even renounce their Catholic belief. Particularly in the case of public servants, the authorities tolerated only a hidden religious life, while public expression of religious feelings was strictly forbidden. Unwanted believers were harassed and systematically and publicly slandered and discredited by conspiracies to incriminate them on false charges.

Metadata (12)
  • identifierhttps://hdl.handle.net/11686/2602
    • title
      • J'Accuse
      • ali Kako popraviti po vojni storjene krivice?
      • J'Accuse
      • or How to Redress the Injustices Committed After World War II
      • J'ACCUSE ...
      • oder: Wie kann nach dem Krieg begangenes Unrecht wiedergutgemacht werden?
    • creator
      • Darja Mihelič
    • contributor
      • Andrej Studen (ur.)
    • subject
      • politična zgodovina
      • povojna zgodovina
      • šolstvo
      • vzgoja
      • verouk
      • biografije
      • Grafenauer, Milica
      • 1948
      • political history
      • religion
      • schools
      • Slovenia
      • biographies
      • Grafenauer, Milica
      • 1948
    • description
      • The article describes and documents the life story of one of the numerous people in Slovenia after World War II who refused to keep secret or even renounce their Catholic belief. Particularly in the case of public servants, the authorities tolerated only a hidden religious life, while public expression of religious feelings was strictly forbidden. Unwanted believers were harassed and systematically and publicly slandered and discredited by conspiracies to incriminate them on false charges.
      • Prispevek opisuje in dokumentira eno od usod mnogih ljudi, ki po drugi svetovni vojni na Slovenskem niso hoteli skrivati ali celo zavreči svojega katoliškega svetovnonazorskega prepričanja. Oblast je zlasti pri javnih uslužbencih trpela le prikrito versko življenje, javnega pa ne. Nadležne vernike je šikanirala in jih je skušala načrtno javno očrniti s podtikanjem kaznivih dejanj, ki jih v resnici niso zagrešili.
      • Der Beitrag beschreibt und dokumentiert eines der Schicksale jener vielen Menschen, die in Slowenien nach dem Zweiten Weltkrieg ihre katholische Weltanschauung nicht verbergen oder gar aufgeben wollten. Der Staat duldete insbesondere bei öffentlichen Bediensteten kein offenes, sondern nur ein verborgenes Glaubensleben. Da aber die Verfassung den Staatsbürgern die Freiheit des Glaubensbekenntnisses garantierte, waren der Obrigkeit die Hände gebunden. So schikanierte sie die ihr lästigen Gläubigen auf jede erdenkliche Art und Weise und versuchte sie durch die Unterstellung von in Wahrheit nicht begangenen Verbrechen öffentlich anzuschwärzen. Milica Grafenauer (1911-1981), Religionslehrerin und Slowenischprofessorin, vereinte in ihrer Gesinnung einen betonten slowenischen Patriotismus mit einer tiefen, intimen Gläubigkeit, die sie nicht verschämt versteckte, sondern öffentlich bekannte. Den Unmut der Behörden zog sie sich zum ersten Mal in der zweiten Hälfte des Jahres 1947 zu, als sie auf Wunsch von Eltern eine amtliche Genehmigung für den Religionsunterricht in Koprivnik und Gorjuše zu bekommen versuchte. Diesem Ansuchen wurde nicht stattgegeben. Als sie im Jahr 1948 einen Staatsposten am Gymnasium Jesenice bekam und ihr offenes Glaubensleben nicht aufgab, wurde sie unter dem Vorwand, "daß sie erlogene und alarmierende Nachrichten verbreitet und dadurch die Ruhe der Staats bürger gestört hat", zu 27 Monaten "gesell- hatte, öffentlich verurteilt. Sie verlor ihre schaftlich nützlicher" Besserungsarbeit im Anstellung und blieb gezwungenermaßen Frauenarbeitslager in Škrilj in der Gottschee längere Zeit arbeitslos, verurteilt. Nachdem sie 6 Monate "abgearbeitet" hatte, wurde sie auf Bewährung entlassen. Ihre Das Schicksal Milicas wird durch die Schlüs- Bemühungen zur Aufhebung des ungerechten Seidokumentation der Ereignisse illustriert, die Urteils hatten keinen Erfolg. Mehr noch: bei in Kopien in ihrem Nachlaß erhalten ist. Aus einer Versammlung des Verbandes der den Dokumenten sind auch die Unterschriften Kämpfer in Jesenice wurde sie aufgrund eines jener Amtspersonen ersichtlich, die mit der gefälschten, belastenden Briefes, den sie Durchführung der staatlichen Politik gegenüber angeblich während des Krieges geschrieben den lästigen Gläubigen betrauten waren.
    • publisher
      • Zgodovinsko društvo
    • date
      • 1997
    • type
      • besedilo
    • language
      • Slovenščina
    • isPartOf
    • rights
      • license: ccByNcNd